5 Tipps zur Planung deiner Trailrunning Saison

© Stefanie Felgenhauer / woidlife photography

Die großen Serien sind zu Ende, die Wettkämpfe sind vorbei und es wird Zeit das Training etwas runterzufahren und in die wohlverdienten Ruhewochen überzugehen. Doch die „stade Zeit“ ist für uns Läufer auch zugleich die Planungszeit. Die UTMB World Series gibt ihre ersten Termine bekannt und auch der Zugspitz Ultratrail hat die Anmeldung bereits geöffnet.

Wir geben euch 5 Tipps, die euch helfen eine Trailsaison zu planen:

  1. Highlights setzen
  2. Realistisch bleiben
  3. Pausen einplanen
  4. Frühzeitig anmelden
  5. Das Umfeld informieren

Highlights setzen

Ein Ziel ist das A und O jeglichen Trainings. Gerade in den Einzelsportarten sollte man genau wissen, wofür man eigentlich trainiert. Klar, die körperliche Fitness und natürlich der Spaß an der Bewegung ist ein solches, aber in jedem von uns steckt doch ein kleinerer oder größerer Wettkämpfer. Deswegen haben sportliche Wettbewerbe ihren besonderen Reiz und stellen das Highlight jedes Sportjahres dar.

Realistisch bleiben

Ziele müssen erreichbar sein! Aus einem Laufanfänger wird nicht binnen eines Jahres ein Olympionike. Wer keinerlei alpine Erfahrung hat sollte nicht gleich mit Skyraces mit Kletterpassagen beginnen und auch die Steigerung auf die Ultradistanzen sollte langsam und mit Maß von statten gehen. Alles andere führt zu Enttäuschungen und Verletzungen. Tastet euch langsam heran und gebt eurem Körper Zeit.

Pausen einplanen

Prinzipiell gilt: Je länger die Distanzen, desto weniger Wettkämpfe sollte man im Jahr bestreiten. Hier können wir viel von den Marathonis lernen, deren Saisonplanung sich seit Jahrzenten bewährt hat. Ein ambitionierter Marathonläufer setzt sich als Ziel in der Regel einen Frühjahrs- und einen Herbstmarathon und gibt dem Körper dazwischen genügend Pause, sich von den Strapazen zu erholen und sich anschließend gezielt auf das nächste Saisonziel vorzubereiten. Auch für uns Trailrunner sollte also gelten: Mehr als zwei wirkliche Highlights im Jahr sind eigentlich körperlich und mental nicht möglich – möchte man sich gezielt darauf vorbereiten und jeweils zu 100 % fit sein. Es bietet sich also an, sich das erste Event im Frühsommer (April bis Juli) und das Zweite im Herbst (August bis Oktober) zu suchen. Wettkämpfe, die dazwischen liegen sollten in der Regel kürzere Distanzen sein und der Vorbereitung auf den Hauptwettkampf dienen.

Frühzeitig anmelden

„Vorfreude ist die schönste Freude!“ Zu einem sportlichen Highlight gehört nicht nur die monatelange und vielleicht sogar jahrelange Vorbereitung, sondern auch die Vorfreude und die detaillierte Planung. Zudem sind beliebte Events traditionell binnen weniger Stunden ausgebucht. Es gilt sich also baldmöglichst auf die Highlights festzulegen und anzumelden. Die restliche Saisonplanung kann nach und nach erfolgen.

Das Umfeld informieren

Behaltet euer Highlight nicht für euch alleine. Wenn ihr euer Umfeld frühzeitig mit einbezieht, erleichtert das die Planung und Kommunikation. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit den gemeinsamen Familienurlaub um das Event zu planen oder ein paar Freunde als Support zu engagieren. Auf jeden Fall fördert eine frühzeitige Kommunikation das Verständnis für euer Highlight. Ihr zeigt eurem Umfeld damit, dass es für euch wichtig ist, was den Trainingsumfang, Stimmungsschwankungen, Ängste und Tiefs im Vorfeld nicht bessert, aber vielleicht für das nötige Verständnis sorgt. Und geteilte Freude ist natürlich doppelte Freude!

Coaching: Zielsetzung und Periodisierung

Eine gelungene Darstellung über Zielsetzung und Periodisierung aus Trainersicht findet ihr in unserer Kategorie „Coaching“ von Andreas Weishäupl.

https://xc-run.de/aktuelles/news/top-news/coaching-zielsetzung-und-periodisierung/