Skitourenspecial: Material – Hardware

TLT8 Tourenschuh Damen, SPEED 90 Ski © DYNAFIT

Skibergsteigen ist ein Materialsport – hat man schlechtes oder unpassendes Equipment macht das Ganze keinen Spaß und sorgt für mehr Frust als Lust. Doch welches Material benötigt man als Einsteiger? Auf was kann man verzichten und wo sollte man auf gar keinen Fall sparen? Diese Fragen werden wir in den folgenden beiden Artikeln versuchen zu klären.

Die Investition in Material für das Skibergsteigen ist natürlich immens. Neben Skiern mit Bindung, Stöcken und Skistiefeln benötigt man Felle für den Aufstieg, sowie die passende Kleidung. Zudem ist abseits befestigter Wege eine Lawinenausrüstung mit Schaufel, Sonde und Piepser essentiell. Zum Ausprobieren sollte man sich die Ausrüstung am besten mal ausleihen oder im Idealfall an einem der zahlreichen Testivals mit Einsteigerkursen, Testmaterial und geführten Touren teilnehmen. Eine gute Möglichkeit bieten zum Beispiel die DYNAFIT Speedfit Nights bei denen Testmaterial kostenlos vor Ort ausgeliehen werden kann.

Welcher Skitourengänger bin ich?

DYNAFIT sind es auch, die den Skitourensport und das zugehörige Material in vier Kategorien RACE, SPEED, TOUR und FREE aufteilen. Vor dem Kauf des Materials, sollte man sich deshalb auch unbedingt die Frage stellen, was man damit überhaupt vorhat. Race ist – wie der Name schon sagt wettkampforientiert mit extem leichten, teuren und anfälligen Carbon-Material. Free konzentriert sich überwiegend auf die Abfahrtsperformance im Pulverschnee und Tour richtet sich an die „Genußgeher“ unter den Skibergsteigern. Ich selbst (und wohl viele Trailrunner) finde mich in der Kategorie Speed wieder. Ich möchte auf Skiern trainieren, Berge sportlich besteigen, aber auch sicher und mit robustem Material Abfahren. Nicht jeder Speed Tourer hat die Möglichkeit unter der Woche an hohen Bergen zu trainieren. Nach der Arbeit muss es dann auch mal das nächstgelegene Skigebiet sein, dessen Piste für die allabendliche Trainingseinheit dient. Auch für dieses Fitnesstraining auf der Piste sollte das Material geeignet sein. Genau für diese Ansprüche haben wir mal einen Materialvorschlag für Euch zusammengestellt:

Ski

Sowohl bei den Tourenskiern als auch bei den Stiefeln hat sich in den letzten Jahren viel getan. Die Tourenski sind breiter geworden und lassen nun auch Anfänger auf Skitour leichter im Pulverschnee oder Harsch wieder ins Tal kommen. Der Speedfit Pro 81 Ski ist ein sehr steifer und leichter Skitouren Ski, welcher sowohl hervorragend für das Training auf der Piste geeignet ist als auch für Touren abseits der Piste. Natürlich gibt es für alle Modelle auch die passgenauen Felle.

Speedfit Pro 81 Ski © Dynafit

Stiefel

Die Skitourenstiefel sind bequem, flexibel und lassen sich vor der Abfahrt mit Schnallen sehr fest und sicher einstellen. Auch hier ist der Trend klar. Es geht in die Richtung leichter und steifer. Ein oft empfohlenes und verkauftes Highlight für athletische Skibergsteiger, die die höchsten Gipfel der Welt in Rekordzeit besteigen wollen ist der DYNAFIT TLT8. Leicht bedienbar, flexibel im Aufstieg, verlässlich in er Abfahrt. Er wiegt nur 1020 Gramm, man kann mit einer Schnalle zwischen Geh- und Skimodus wechseln und die Ratschenschnalle bietet individuelle Einstellmöglichkeit. In der achten Version dieses Klassikers stecken inzwischen 27 Jahre Entwicklungserfahrung.

TLT8 Tourenschuh Damen, SPEED 90 Ski © DYNAFIT

Bindung

Vor über 35 Jahren revolutionierte DYNAFIT mit der Pin-Bindung den Skitourensport. Im Gegensatz zur klassischen Rahmenbindung wird der Skischuh dabei durch zwei Metallzapfen und passende Aufnahmen an der Schuhspitze direkt am Vorderbacken fixiert. Das spart nicht nur viel Gewicht, sondern macht das Gehen bergauf auch deutlich effizienter. Mittlerweile sind laut aktuellen Verkaufszahlen über 70 Prozent der Skitourenbindungen rahmenlos und nahezu alle Skitourenschuhe sind mit Pin-Bindungen kompatibel.

Mounting of a DYNAFIT binding in the workshop © DYNAFIT

INFO:

Ab der Wintersaison 19/20 besitzen alle DYNAFIT Pin-Bindungen eine lebenslange Garantie, die sowohl Material- als auch Verarbeitungsfehler einschließt.

Stöcke

Für Tourengeher gibt es Teleskopstöcke mit verstellbarer Länge – so können die Stöcke beim Aufstieg gekürzt und bei Kletterpassagen sogar praktisch im Rucksack verstaut werden, um sie dann für die Abfahrt wieder auf die passende Länge auszufahren. Das passiert mittels Drehverschluss oder Klemmsystem.

Tipp: Hier kann man notfalls auch die Trailrunningstöcke verwenden. Oft werden die Stöcke eh mit breiteren Ersatztellern geliefert. Wenn nicht kann man diese oft nachkaufen.