Ultra Trail World Tour: Ultra-Trail Mt. Fuji, MIUT

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Ultra-Trail Mt. Fuji

Das Wetter zwang die Organisatoren des Ultra-Trail Mt. Fuji 165k (102 Meilen) dazu, den Kurs, wie schon häufiger der Fall, zu verkürzen. Die meisten Top-Läufer konnten jedoch die offizielle Distanz bewältigen, bevor die Cutoffs eingesetzt wurden.

Jing Liang (China) übernahm früh die Führung. In den Tenshi-Bergen war jedoch der Favorit Xavier Thévenard (Frankreich)zu stark. Thévenard gewann nach überzeugenden 19:36h unangefochten mit einer Stunde Vorsprung. Die Plätze zwei und drei belegten Liang und Loren Newman (USA) im Abstand von nur 36 Sekunden in 20:39h und 20:40h. Ein weiterer Favorit war Tofol Castanyer (Spanien), der nach 23:18h als Zwölfter finishte. Janosch Kowalczyk musste leider aussteigen.  Das Rennen der Frauen unterschied sich kaum von dem der Männer. Auch hier gab es eine klare Siegerin und ein enges Rennen um die weiteren Podestplätze. Fuzhao Xiang (China) gewann in 24:20h und wurde von Lou Clifton (Australien) und Kaori Asahara (Japan) in 25:50h und 25:55h gejagt.

Madeira Island Ultra-Trail

Vor weniger als zwei Wochen ereignete sich auf Madeira eine Tragödie. Ein Touristenbus stürzte auf den steilen und kurvigen Straßen ab, 29 deutsche Touristen starben und 28 weitere wurden verletzt.  Vielleicht war der Festzug des 115 km langen Madeira Island Ultra-Trail eine willkommene Abwechslung für die trauernde und geschockte Insel. Das Rennen war wie der UMTF ein Ultra-Trail World Tour Event. François D’haene (Frankreich)reichten nach einem Winter auf Skiern nur wenige Wochen der Laufvorbereitung. Er stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass er einer der besten Ultraläufer der Welt ist und siegte mit kanpp einer halben Stunde Vorsprung. D’haene gewann in 13:49h. Diego Pazos (Schweiz) war in 14:13h Zweiter und Tim Tollefson (USA) wurde nach 14:36h Dritter. 

Wie D’haene ist auch Frauensiegerin Courtney Dauwalter (USA) eine absolut solide Läuferin, die im Normalfall ihrer Favoritenrolle gerecht wird. Dauwalter führte von Beginn an, hatte aber kaum Konkurrentinnen, die es wagten die Amerikanerin zu attackieren. Sie siegte schließlich nach 15:17h. Katie Schide (USA, lebt in der Schweiz) lief in in der zweiten Hälfte ein beherztes Rennen und belegte nach 15:43h den zweiten Platz. Audrey Tanguy (Frankreich) wurde nach 16:10h Dritte. Caroline Chaverot (Frankreich) hält weiterhin den Kursrekord von 15:00h (2016).

Ergebnisse Männer

  1. François D’haene (Salomon) – 13:49:36
  2. Diego Pazos (Compressport) – 14:13:59
  3. Tim Tollefson (Hoka One One) – 14:36:18
  4. Robert Hajnal (Altra) – 14:47:00
  5. Lambert Santelli – 14:50:01
  6. Guillaume Beauxis (Hoka One One) – 14:59:43
  7. Luís Fernandes – 15:04:36
  8. Romain Olivier (Instinct) – 15:06:05
  9. Arthur Joyeux-Bouillon (Compressport) – 15:08:32
  10. Petter Restorp – 15:20:48

Ergebnisse Frauen

  1. Courtney Dauwalter (Salomon) – 15:17:05
  2. Katie Schide (On Running) – 15:43:43
  3. Audrey Tanguy (Hoka One One) – 16:10:59
  4. Maite Maiora (Raidlight) – 16:40:12
  5. Jocelyn Pauly (Raidlight) – 17:17:47
  6. Kaytlyn Gerbin (La Sportiva) – 17:34:36
  7. Francesca Pretto (La Sportiva) – 18:24:22
  8. Elisabeth Borgersen (SCOTT) – 18:52:09
  9. Geraldine Prost – 19:35:58
  10. Emőke Paál – 20:23:49