ZUT 2026: Ein Blick auf die Top-Starter rund um die Zugspitze - xc-run.de Trailrunning

ZUT 2026: Ein Blick auf die Top-Starter rund um die Zugspitze

Der Salomon Zugspitz Ultratrail powered by Ledlenser startet 2026 erstmals als Teil der UTMB World Series. Rund 5.000 Läuferinnen und Läufer werden vom 18. bis 20. Juni rund um die Zugspitze erwartet. Mit Rosanna Buchauer, Ida-Sophie Hegemann, Kamil Leśniak, Andreas Rieder und Cristofer Clemente Mora stehen zahlreiche nationale und internationale Top-Athleten auf den Startlisten.

UTMB-Premiere verleiht dem ZUT zusätzliche Strahlkraft

Mit dem Einstieg in die UTMB World Series rückt der Zugspitz Ultratrail noch stärker in den internationalen Fokus. Die sieben Wettbewerbe reichen vom Grainau Trail über 16 Kilometer bis hin zum anspruchsvollen ZUT100 über 100 Meilen. Besonders auf den längeren Distanzen haben sich zahlreiche bekannte Namen angekündigt.

Rosanna Buchauer führt das Frauenfeld im Ultratrail an

Im klassischen Ultratrail über 100 Kilometer dürfte der Sieg bei den Frauen nur über Rosanna Buchauer führen. Die Dynafit-Athletin gehört seit Jahren zu den stärksten deutschen Trailrunnerinnen und bringt mit einem UTMB Index von 792 die höchste Wertung des Feldes mit. Nach mehreren starken internationalen Auftritten zählt sie zu den Top-Favoritinnen auf den Sieg.

Zu ihren stärksten Herausforderinnen gehören die Salomon-Läuferinnen Lisa Wimmer und Eva Maria Sperger. Beide verfügen über große Erfahrung auf alpinen Langdistanzen und könnten insbesondere bei schwierigen Bedingungen gefährlich werden. Komplettiert wird die Favoritengruppe von Beliana Hilbert.

Internationale Konkurrenz bei den Männern

Bei den Männern verspricht der Ultratrail ein hochklassiges Rennen. Der Pole Kamil Leśniak reist als einer der stärksten Athleten des Feldes an. Der Läufer des Hoka Garmin Teams bringt einen UTMB Index von 869 mit und dürfte zu den ersten Anwärtern auf den Gesamtsieg zählen.

Starke Konkurrenz erhält er vom Österreicher Andreas Rieder, der mit einem Index von 875 sogar den höchsten Wert im Männerfeld aufweist. Auch der Franzose Simon Gosselin zählt zum erweiterten Favoritenkreis. Der On-Running-Athlet verfügt über internationale Erfahrung und könnte besonders auf den technischen Abschnitten seine Stärken ausspielen.

Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen vor allem auf Manuel Hartweg, der sich gegen die internationale Konkurrenz behaupten möchte.

Hegemann fordert die Konkurrenz im Ehrwald Trail heraus

Im Ehrwald Trail über 100 Kilometer richtet sich der Blick bei den Frauen auf Ida-Sophie Hegemann. Die The-North-Face-Athletin gehört zu den bekanntesten deutschen Trailrunnerinnen und reist als klare Favoritin an die Zugspitze. Mit ihrem starken Profil auf alpinen Strecken dürfte sie schwer zu schlagen sein.

Bei den Männern verspricht das Rennen ein offenes Duell. Der Österreicher Dominik Matt führt die Meldeliste knapp vor dem Slowaken Martin Halasz an. Auch Tomáš Hudec aus Tschechien und der Italiener Edoardo Rossano verfügen über das Potenzial für eine Spitzenplatzierung.

Hochkarätiges Feld im ZUT100

Auch die zweite Austragung des ZUT100 über 100 Meilen wartet mit namhaften Athleten auf. Besonders spannend wird das Rennen der Männer. Der mehrfache internationale Topläufer Cristofer Clemente Mora aus Spanien bringt enorme Erfahrung auf den ganz langen Distanzen mit und zählt zu den aussichtsreichsten Kandidaten auf den Sieg.

Mit Mathias Deutschbauer aus Österreich und Marcel Geisler aus Deutschland stehen ihm jedoch starke Konkurrenten gegenüber. Gerade Geisler dürfte auf heimischem Terrain für zusätzliche Motivation sorgen.

Bei den Frauen führt Joanna Tallmann die Favoritenliste an. Die deutsche Team-Falke-Athletin trifft unter anderem auf Pia von Keutz.

Leutasch Trail mit internationalem Duell

Der Leutasch Trail verspricht vor allem bei den Männern ein spannendes Rennen. Der Spanier Andreu Simon Aymerich reist mit einem herausragenden UTMB Index von 893 an und gehört damit zu den stärksten Athleten des gesamten Wochenendes. Herausgefordert wird er vom Tschechen Marek Causidis, der ebenfalls über internationale Klasse verfügt.

Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick auf XC-RUN.DE Athlet, Thomas Wanninger. Mit einem UTMB Index von 815 zählt er zu den stärksten heimischen Startern im Feld und könnte im Kampf um die Top-Platzierungen eine wichtige Rolle spielen.

Bei den Frauen stehen mit Lena Laukner und Miria Meinheit zwei starke deutsche Läuferinnen an der Startlinie. Besonders Laukner bringt als Athletin des The North Face Teams beste Voraussetzungen für eine Spitzenplatzierung mit.

Garmisch-Partenkirchen Trail mit spannendem Fragezeichen

Im Garmisch-Partenkirchen Trail gehört der Franzose Pierre-Emmanuel Alexandre zu den stärksten gemeldeten Athleten. Mit einem UTMB Index von 875 bringt er eine der höchsten Bewertungen des gesamten ZUT-Wochenendes mit und zählt damit automatisch zu den Sieganwärtern.

Allerdings ist seine Form derzeit nur schwer einzuschätzen. Erst vor zwei Wochen war Alexandre bei den Europameisterschaften im Off-Road Running in Slowenien im Einsatz. Wie gut er die Belastung des kontinentalen Titelkampfs verkraftet hat und mit welcher Frische er an der Zugspitze an den Start geht, dürfte eine der spannendsten Fragen vor dem Rennen sein. Bringt der Franzose seine Bestleistung auf den Trail, gehört er zweifellos zu den Top-Favoriten auf den Sieg.

Innerhofer einziger Elite-Starter im Mittenwald Trail

Im Mittenwald Trail richtet sich der Fokus auf Hans-Peter Innerhofer. Der österreichische Lowa-Athlet ist der einzige gemeldete Elite-Läufer im Feld und geht damit als klarer Favorit in das Rennen.

Trailrunning-Fest mit internationalem Flair

Die Aufnahme in die UTMB World Series sorgt bereits im ersten Jahr für eine deutlich stärkere internationale Beteiligung. Gleichzeitig bietet der ZUT 2026 zahlreichen deutschen Spitzenläuferinnen und Spitzenläufern die Gelegenheit, sich auf heimischem Boden mit internationaler Konkurrenz zu messen. Die Voraussetzungen für ein hochklassiges Trailrunning-Wochenende rund um die Zugspitze könnten kaum besser sein.

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