Mit dem Arbermandl feierte am Großen Arber ein neues Skitourenevent seine erfolgreiche Premiere. Im Skigebiet des „Königs des Bayerischen Waldes“ kamen Skitourengeher aller Leistungs- und Altersklassen zusammen – vom ambitionierten Rennläufer mit ultraleichtem Material bis hin zum genussorientierten Naturfreund. Ziel der Veranstaltung war es, den Skitourensport für alle erlebbar zu machen: sportlich, fair und mit viel Freude an der Bewegung in der winterlichen Berglandschaft.
Zwei Strecken für Einsteiger und ambitionierte Skimo-Athleten
Unter dem Titel Arbermandl Skimo 2026 standen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zwei abwechslungsreiche Strecken zur Auswahl, die sowohl Einsteiger als auch erfahrene Athleten forderten.
Das Vertical – das klassische Aufstiegsrennen
Das Vertical führte über 330 Höhenmeter auf 1,8 Kilometern und verlangte den Startern explosive Kraft, Tempo und Ausdauer ab. Als reines Aufstiegsrennen bot es ideale Bedingungen für leistungsorientierte Skitourengeher.
Das Race – technisch anspruchsvoll und abwechslungsreich
Das Race stellte mit knapp 600 Höhenmetern, zwei Anstiegen, einer Abfahrt sowie zwei Fellwechseln höchste Anforderungen an Technik, Taktik und Kondition. Der Kurs bot Skitourensport auf hohem Niveau und wurde von den Athleten durchweg positiv bewertet.
Starke Organisation und perfekte Streckenbedingungen
Organisiert wurde das Arbermandl von Andrè und Maria Purschke sowie Steffi Koller, die auch Teil des bewährten Organisationsteams des U.TLW (Ultra Trail Lamer Winkel) sind. Gemeinsam mit dem Team der Arber Bergbahnen sorgten sie für perfekte Rahmenbedingungen. Die Strecke präsentierte sich hervorragend präpariert, sicher und sportlich anspruchsvoll – ein großes Lob von Teilnehmern und Zuschauern gleichermaßen.
Spannende Rennen und starke Leistungen beim Arbermandl
Ergebnisse Vertical – Herren
Den Sieg sicherte sich Simon Krautloher in starken 13:43 Minuten, vor Johannes Wingenfeld (Team Schamel) in 14:23 Minuten und Julian Hatzold (Giant Hersbruck) in 15:04 Minuten.
Ergebnisse Vertical – Damen
Bei den Damen triumphierte Tina Fischl (WSV Otterskirchen) in 16:04 Minuten, gefolgt von Ida Kubrova (19:42 Minuten) und Barbara Gigl (19:45 Minuten).
Ergebnisse Race – Herren
Im Race setzte sich Filip Matejovic (Rock Point) mit einer Zeit von 28:31 Minuten durch. Die Plätze zwei und drei belegten Thomas Kletzenbauer (Hagan / Giant Hersbruck) in 29:10 Minuten und Johannes Holzfurtner (Gesundheitspark Dreiländereck) in 29:52 Minuten.
Ergebnisse Race – Damen
Bei den Damen siegte Sabrina Prager (LG Passau) in 36:44 Minuten, vor Eva Matejovicova (Rock Point) in 37:35 Minuten und Veronika Vlčková (Dynafit) in 37:44 Minuten.
Trailrunning-Erfolge treffen Skimo-Leistungssport
Die Ergebnisse des Arbermandl verdeutlichen eindrucksvoll die zunehmenden Synergien zwischen Skitouren- und Trailrunning-Szene. Johannes Wingenfeld, Zweitplatzierter im Vertical, ist nicht nur im Skimo erfolgreich, sondern auch international im Trailrunning aktiv und sorgte zuletzt mit seinem Sieg beim Ultra-Trail Cape Town PT55 (55 km) für Aufsehen. Tina Fischl, Siegerin des Vertical-Rennens bei den Damen, bestätigte ihre außergewöhnliche Vielseitigkeit ebenfalls im Sommer: Beim U.TLW 2025 erreichte sie den hervorragenden zweiten Platz auf der anspruchsvollen Königsdistanz über 54 Kilometer und 2.600 Höhenmeter. Filip Matejovic, Gewinner des Race-Bewerbs, verbindet beide Welten ebenfalls eindrucksvoll. Neben mehreren erfolgreichen Teilnahmen beim Arberland Ultratrail zählt er zu den führenden Skialpinisten Tschechiens und wurde zuletzt tschechischer Meister im Skimo, nachdem er zuvor bereits den nationalen Skimo-Cup gewinnen konnte. Diese Leistungen stehen sinnbildlich für das wachsende Zusammenspiel beider Disziplinen – immer mehr Athletinnen und Athleten sammeln ganzjährig Höhenmeter, im Winter auf Ski und im Sommer auf den Trails.
Gelungene Premiere mit Zukunftspotenzial
Die erste Auflage des Arbermandl Skimo überzeugte mit sportlich hochwertigen Wettbewerben, einer hervorragenden Organisation und einer begeisternden Atmosphäre. Das Event zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig, offen und gemeinschaftlich moderner Skitourensport sein kann. Schon jetzt steht fest: Das Arbermandl hat das Potenzial, sich als fester Bestandteil im regionalen und überregionalen Skimo- und Bergsportkalender zu etablieren.
Ein starkes Debüt, das Lust auf mehr macht.


































































