Trailrunning

European Athletics Off-Road Running Championships: Tranchand und Wyder holen Trail-Gold in Slowenien

Kamnik (Slowenien) – Das Trailrennen über 52 Kilometer bildete am Samstag den Höhepunkt der European Athletics Off-Road Running Championships in Kamnik. Die Athletinnen und Athleten mussten eine anspruchsvolle Strecke mit rund 2.500 Höhenmetern bewältigen. Die Route führte über die Höhenzüge der Velika Planina, vorbei an den charakteristischen Hirtenhütten der Region, bevor es zurück ins Zentrum von Kamnik ging.

Bei den Männern setzte sich Favorit Frédéric Tranchand (Frankreich) eindrucksvoll durch. Der Weltmeister von 2025 bestätigte seine starke Form und gewann in 3:55:14 Stunden souverän den Europameistertitel. Silber ging an den Italiener Daniel Pattis, der nach seinem starken Frühjahr erneut überzeugte und nach 3:59:54 Stunden das Ziel erreichte. Bronze sicherte sich Tranchands Landsmann Antoine Charvolin in 4:05:13 Stunden und komplettierte damit einen erfolgreichen Tag für das französische Team.

Knapp hinter den Medaillenrängen folgten Alain Santamaria (Spanien), Marcin Kubica (Polen) und der norwegische Ex-Weltmeister Stian Angermund, der als einer der Mitfavoriten ins Rennen gegangen war.

Bei den Frauen sorgte Judith Wyder (Schweiz) für eine kleine Überraschung. Die Schweizerin gewann nach 4:36:41 Stunden vor der Spanierin María La Chica (+3:43 Minuten) und der Schwedin Emma Eriksson (+3:57 Minuten). Die als Topfavoritin gehandelte Weltmeisterin Tove Alexandersson ist nicht angetreten. Hinter dem Podium komplettierten Barbora Bukovjan (Tschechien) und Wyders Teamkollegin Theres Leboeuf (Schweiz) die Top Fünf.

Deutsche Athletinnen und Athleten mit soliden Platzierungen

Aus deutscher Sicht erreichte Pierre-Emmanuel Alexandre als bester DLV-Starter das Ziel auf Rang 34. Mit einer Zeit von 4:28:56 Stunden lag er 33:42 Minuten hinter Sieger Tranchand. Manuel Hartweg belegte in 4:33:21 Stunden Platz 46.

Bei den Frauen lief Hannah Marquard auf Rang 22 und erreichte das Ziel nach 5:07:06 Stunden. Teamkollegin Johanna Ehrenklau kam nach 5:19:52 Stunden auf Platz 31 ins Ziel. Damit sammelte das deutsche Team wichtige internationale Erfahrung auf einem hochklassig besetzten Meisterschaftskurs, auch wenn die Spitzenplätze diesmal außer Reichweite blieben.

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