Saint-Honoré, Frankreich, 3. Mai 2026 — Die Skyrace des Matheysins präsentierte erneut internationalen Skyrunning-Sport, bei dem Eliteathletinnen und -athleten eine anspruchsvolle Strecke von 25 Kilometern mit 2.000 Höhenmetern bewältigten. Die diesjährige Ausgabe wurde live verfolgt, sodass Zuschauer das Renngeschehen in Echtzeit miterleben konnten.
Gute Bedingungen auf der Strecke
Die Bedingungen auf der Strecke waren nahezu ideal und ermöglichten ein gleichmäßiges Renntempo. Bei klarem Himmel und stabilem Untergrund konnten die Teilnehmenden konstant laufen. In den höheren Abschnitten war lediglich ein leichter Wind spürbar. Im technischen Gratbereich sorgte eine leichte Brise für zusätzliche Herausforderung, blieb jedoch innerhalb sicherer Grenzen und beeinträchtigte auch eine parallel stattfindende Highline-Performance am „Oreilles du Loup“ nicht.
Rennverlauf der Männer
Im Männerrennen setzte Gaspard Ravaux (Frankreich, Team Merrell) früh ein hohes Tempo und führte gemeinsam mit Frédéric Tranchand (Frankreich, Team Merrell) und Benjamin Roubiol (Frankreich, Team Asics) das Feld an. Das Trio blieb über weite Strecken eng zusammen.
Die Vorentscheidung fiel im technischen Abschnitt „Devil’s Garden“. Tranchand übernahm dort die Führung und baute anschließend seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Er erreichte das Ziel in 2:19:59 Stunden.
Alex Oberbacher (Italien, Team La Sportiva) arbeitete sich im weiteren Rennverlauf nach vorne und belegte mit rund vier Minuten Rückstand den zweiten Platz.
Im Kampf um Rang drei setzte sich Mattia Bertoncini (Italien, Team New Balance) im Schlusskilometer gegen Lucien Mermillon (Frankreich, Team Rossignol) durch und komplettierte das Podium.
Frédéric Tranchand:
„Ich bin von Beginn an von einem anspruchsvollen Rennen ausgegangen. Ich bin den Großteil allein gelaufen und habe mich auf mein eigenes Tempo konzentriert. Oben fühlte ich mich sehr müde, vielleicht wegen der Höhe, aber bergab konnte ich das Tempo halten und meinen Vorsprung sichern.“
Rennverlauf der Frauen
Im Frauenrennen führte Johanna Gelfgren (Schweden, Team Hoka) zunächst das Feld an. Im Anstieg zum „Devil’s Garden“ wurde sie von Eva Delafosse (Frankreich) überholt. Dahinter schlossen Malen Osa (Spanien, Team Salomon) und Fabiola Conti (Italien, Team Otso) auf.
Die entscheidende Phase folgte nahe dem Gipfel des Tabor: Osa setzte sich nach kontrolliertem Rennbeginn an die Spitze und baute auf dem folgenden Abschnitt ihren Vorsprung aus. Sie gewann in 2:49:51 Stunden.
Delafosse belegte mit etwa zwei Minuten Rückstand den zweiten Platz. Conti erreichte nach konstantem Rennen Rang drei.
Malen Osa:
„Ich wollte bewusst ruhig starten und mein eigenes Rennen laufen. In den Anstiegen fühlte ich mich nicht optimal, blieb aber konzentriert. Ich konnte mich von hinten nach vorne arbeiten und am Ende die Führung übernehmen.“
Anspruchsvolle Strecke prägt das Rennen
Mit steilen Anstiegen, technischen Gratpassagen und schnellen Abstiegen stellte die Skyrace des Matheysins erneut hohe Anforderungen an die Teilnehmenden und bot ein Rennen mit taktischen und körperlichen Herausforderungen.
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