Ein Fest des Trailrunnings: LOWA Trail Trophy 2026 feiert emotionales Finale und starke Premieren - xc-run.de Trailrunning

Ein Fest des Trailrunnings: LOWA Trail Trophy 2026 feiert emotionales Finale und starke Premieren

Pfronten, 18. Mai 2026 – Vier Tage voller Kontraste, sportlicher Höchstleistungen und außergewöhnlichem Zusammenhalt: Die LOWA Trail Trophy (LTT) 2026 ist am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein erfolgreich zu Ende gegangen. Rund 350 Athleten trotzten den alpinen Wetterkapriolen der ersten Tage und machten das Etappenrennen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Neben spannenden Entscheidungen an der Spitze prägten vor allem eine beeindruckende Finisherquote von über 90 Prozent sowie das gelebte Miteinander die diesjährige LOWA Trail Trophy.

Der Auftakt der Veranstaltung verlangte den Teilnehmern direkt alles ab: Mit einer zeitweise bis auf 1.400 Meter gesunkenen Schneefallgrenze, Dauerregen und tiefen, matschigen Böden präsentierten sich die Alpen von ihrer rauen Seite. Für das Organisationsteam von PLAN B stand die Sicherheit der Teilnehmer jederzeit an oberster Stelle. Dank vorausschauender Planung, kurzfristiger und präziser Kursanpassungen sowie der lückenlosen medizinischen Betreuung durch die Alpine Medics konnte das Feld sicher und ohne Zwischenfälle durch die anspruchsvollen Passagen geführt werden. Am Finaltag wurden die Läufer schließlich mit Kaiserwetter, perfekten Trail-Bedingungen und einem stimmungsvollen Zieleinlauf auf dem Gelände der DMG Mori Pfronten GmbH belohnt.

Spannung auf vier Etappen

Sportlich bot die LTT hochklassigen Trailrunning-Sport und packende Duelle. Bei den Männern lieferten sich der Schweizer Marco Wildhaber (Team LOWA/LEKI) und der Deutsche Mario Koch (Team DMG Mori Pfronten GmbH) an den ersten drei Tagen ein enges Rennen. Auf der finalen Etappe setzte sich Wildhaber entscheidend ab und sicherte sich in einer Gesamtzeit von 9:14:15 Stunden den Gesamtsieg vor Koch (9:39:14 Stunden). Das Podium komplettierte Tom Huber (Team Schöffel) in 10:43:26 Stunden, der damit zugleich die Master-Men-Wertung gewann.

Noch spannender verlief das Rennen der Frauen: Über alle vier Tage hinweg schenkten sich die Führenden keinen Meter. Jede Sekunde Vorsprung musste hart erarbeitet werden. Am Ende triumphierte Lena Glasbrenner (Allgäu Outlet Racing Team) in 11:35:51 Stunden vor Julia Güthling (Team Dynafit x Sport Haschko; 11:51:51 Stunden). Den dritten Platz sicherte sich Svenja Moser in 12:05:51 Stunden, die unweit ihrer Heimatstadt Füssen ein starkes Rennen zeigte.

Gelungene Premiere der Staffelwertung

Bei den erstmals ausgetragenen Staffeln sorgten vor allem Familien-Teams für besondere Geschichten. Die schnellste Staffelzeit über alle vier Tage sicherten sich Lana Buhl und Markus Mingo (Team xc-run.de) in 11:59:18 Stunden mit einer perfekten Aufteilung der Etappen.

Auch in den geschlechtergetrennten Wertungen blieben die Siege in Familienhand: Bei den Frauen triumphierten Silvia Miller und Patricia Miller (Team Racing Bergziegen; 13:52:22 Stunden), während bei den Männern Maximilian Faltin und Sebastian Faltin (Team LOWA; 12:02:50 Stunden) nicht zu schlagen waren.

Souveräne Auftritte bei der 2-Etappen-Wertung

Auch die neue 2-Etappen-Wertung am Samstag und Sonntag feierte eine gelungene Premiere. Bei den Männern gelang Daniel Peer (Team LOWA) in 4:39:38 Stunden ein souveräner Start-Ziel-Sieg mit zwei Tageserfolgen. Die Frauenwertung entschied Lena Absmeier (Team LG Passau) in 6:07:07 Stunden für sich.

Bis zum Schluss blieb es spannend: Die zweitplatzierte Sandra Seitner erreichte das Ziel lediglich 8 Minuten und 52 Sekunden hinter der Siegerin.

Bildergalerie

Beeindruckende Finisherquoten unterstreichen den Teamgeist

Wie groß der Zusammenhalt innerhalb des Teilnehmerfeldes war, zeigte sich auch in den offiziellen Finisherquoten. Trotz schwieriger Wetterbedingungen erreichten fast alle gestarteten Athleten das Ziel.

Die Finisherquoten im Überblick:

  • 4-Etappen-Wertung: Frauen 91,1 % | Männer 89,5 % | Gesamt: 90,1 %
  • Staffelwertung: Männer 100 % | Frauen 66,6 % | Gesamt: 88,8 %
  • 2-Etappen-Wertung: Frauen 88,0 % | Männer 100 % | Gesamt: 92,7 %

„Was hier in den vergangenen vier Tagen entstanden ist, beschreibt den echten PLAN B Spirit perfekt. Aus hunderten Einzelläufern ist eine unerschütterliche Trophy Family geworden“, resümiert das Organisationsteam stolz. „Die Athleten haben Großartiges geleistet und sich gegenseitig durch Kälte, Regen und Sonne getragen.“

Alle finalen Ergebnislisten, Zwischenzeiten und Bildergalerien des Finaltags stehen im offiziellen Live-Center zur Verfügung:

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