Trailrunning

Rekord-Wochenende beim SachsenTrail: Sonne, Sauna und Trailrunning pur

Der SachsenTrail 2026 wird in Erinnerung bleiben: Rekordtemperaturen von nahezu 40 Grad Celsius trafen auf eine Rekordbeteiligung mit fast 3.000 Läuferinnen und Läufern. Dank eines umfassenden Hitzekonzepts verlief die 13. Auflage des Trailrunning-Klassikers auf dem Rabenberg erfolgreich und sicher.

Rekord-Hitze fordert Veranstalter und Teilnehmende

Heißer, größer, außergewöhnlicher: Der SachsenTrail 2026 wird als bislang heißeste Ausgabe des beliebten Trailrunning-Events in Erinnerung bleiben. Fast 3.000 Läuferinnen und Läufer machten die 13. Auflage auf dem Rabenberg im erzgebirgischen Breitenbrunn zu einem besonderen Wochenende.

„Das war – im wahrsten Sinne des Wortes – eine echt heiße Sache. Hitzemanagement war unser Wort des Wochenendes. Ein großes Kompliment an alle, vor allem an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wie verantwortungsbewusst ihr mit den Bedingungen umgegangen seid, war beeindruckend“, sagte Günter Frietsch von der Laufszene Events GmbH.

Gemeinsam mit dem Sportpark Rabenberg, zahlreichen Partnern sowie vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern stellte die extreme Wetterlage die Veranstalter vor bislang unbekannte Herausforderungen.

Hitzekonzept geht auf

Bereits im Vorfeld hatten die Organisatoren umfangreiche Anpassungen vorgenommen und ein spezielles Hitzekonzept entwickelt. Die Bilanz fiel durchweg positiv aus.

Der UltraTrail über 74 Kilometer wurde vorsorglich abgesagt. Die gemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer wechselten stattdessen auf den HalfTrail über 36 Kilometer.

„Mit dieser Entscheidung haben wir lange Belastungszeiten in der Hitze sowie den besonders sonnigen Streckenabschnitt über den Fichtelberg vermieden“, erklärte Günter Frietsch.

Zusätzlich wurden sämtliche Startzeiten deutlich vorverlegt, weitere Verpflegungsstellen eingerichtet und die Versorgung auf den überwiegend durch den Wald führenden Strecken ausgebaut.

Festivalstimmung trotz extremer Bedingungen

Die Läuferinnen und Läufer nahmen die Maßnahmen dankbar an. Der besonderen Festivalatmosphäre des SachsenTrails konnten selbst die hohen Temperaturen nichts anhaben.

„Es war wieder ein Fest. Außerdem hatten wir so viele SuperTrailer wie nie zuvor – also Läuferinnen und Läufer, die mit uns drei Tage auf dem Rabenberg verbracht haben“, so Frietsch.

Als SuperTrail gilt die Kombination aus Uphill-Prolog am Freitag, Half- oder BaseTrail am Samstag sowie Quarter- oder FunTrail am Sonntag. Mehr als 350 Teilnehmende absolvierten dieses Triple. Ebenfalls weiter wachsender Beliebtheit erfreuen sich der TeenTrail, KidsTrail und BambiniTrail.

Antonia Müller und Simon Münzner gewinnen den HalfTrail

Bestzeiten stehen beim Trailrunning meist nicht im Vordergrund – und unter den extremen Bedingungen dieses Wochenendes erst recht nicht. Stattdessen waren ein kluges Tempo und ein gutes Hitzemanagement gefragt.

„Das haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf beeindruckende Weise umgesetzt“, betonte Günter Frietsch.

Die Siege auf der längsten ausgetragenen Distanz, dem HalfTrail, sicherten sich Antonia Müller von der LG eXa Leipzig in 3:11 Stunden sowie Simon Münzner vom Olympus Marathon RT in 2:51 Stunden. Damit krönten sie sich zu den „Königen vom Rabenberg“.