Rekordwochenende in Innsbruck
Innsbruck, 2. Mai 2026 – Was für ein Wochenende! Das adidas Innsbruck Alpine Trailrun Festival übertraf bei seiner elften Ausgabe alle Erwartungen. Mit rund 9.000 Teilnehmern aus 82 Nationen wurde ein neuer Rekord aufgestellt und gleichzeitig ein starkes Zeichen für die internationale Trailrunning-Community gesetzt. Damit zählt das Event längst zu den bedeutendsten Trailrunning-Veranstaltungen Europas.
Vier Tage im Zeichen des Trailrunnings
Mit seinem einzigartigen alpinen und urbanen Charakter verwandelte sich Innsbruck vier Tage lang in das pulsierende Zentrum der Szene. Vom spektakulären Mitternachtsstart bis zur stimmungsvollen Siegerehrung bot das Festival alles, was Trailrunning ausmacht.
Insgesamt standen 13 Bewerbe auf dem Programm – von technisch anspruchsvollen alpinen Strecken bis hin zu urbanen Rennen. Ein besonderes Highlight war das neue Elite-Rennen im Verfolgungsformat mit einem Preisgeld von 30.000 Euro.
Die „Masters of Innsbruck“ 2026
Am Finaltag fiel pünktlich um Mitternacht der Startschuss für die Königsdistanzen: den K110 „Masters of Innsbruck“ und den K85 „Heart of the Alps Ultra“. Die Teilnehmer mussten 111,2 Kilometer mit 5.480 Höhenmetern beziehungsweise 85,5 Kilometer mit 3.870 Höhenmetern rund um die Nordkette bewältigen.
Für eine Überraschung sorgte der in Innsbruck lebende Deutsche Christian Pecher, der bei seinem ersten Start über die K110-Distanz direkt in 11:35:43 Stunden gewann.
„In der Nacht war es sehr windig und kalt, später wurde es dann richtig heiß. Vor dieser Kulisse zu gewinnen ist einmalig“, so Pecher im Ziel.
Bei den Frauen setzte sich die Tirolerin Alina Daxböck durch und sicherte sich in 12:52 Stunden den Sieg.
Starke Leistungen beim K85 und K65
Auch auf den weiteren Distanzen gab es beeindruckende Leistungen. Beim K85 gewann der Zillertaler Andreas Rieder in starken 7:59:27 Stunden und lag damit deutlich vor dem Deutschen Patrick Kühn. Bei den Frauen siegte die Slowakin Andrea Wlasakova in 9:44:22 Stunden knapp vor Lina Kabsch.
Der K65 „Panorama Ultra Trail“ wurde von deutschen Athleten dominiert: Sven Koch gewann in 5:18:21 Stunden vor Simon Krammig. Bei den Frauen setzte sich die Norwegerin Nora Serres in 6:35 Stunden durch.
Spannung bei den Starts in Mutters
Ein besonderes Highlight für Zuschauer waren erneut die Starts in Mutters. Vor beeindruckender Bergkulisse gingen gleich mehrere Distanzen ins Rennen.
Beim K42 „Trailmarathon“ dominierte der Franzose Hugo Deck in 3:45:38 Stunden deutlich vor Max Rahm. Bei den Frauen gewann Maren Hamm in 4:35 Stunden.
Im K35 „Discovery Race“ setzte sich bei den Frauen Holly Page durch, während bei den Männern Johannes Wingenfeld vor Dominik Hohenleitner gewann.
Auch beim K25 „Trailhalbmarathon“ gab es einen deutschen Doppelsieg: Michael Potthoff gewann vor Aaron Busch. Bei den Frauen siegte Nadine Hübel vor Anne Meier.
Den Abschluss bildete der K15 „Rookie Trailrun“ in Hall in Tirol. Hier gewann Abraham Wirtz in 1:12:30 Stunden. Bei den Frauen setzte sich die Italienerin Maddalena Laura Melle durch.
Alle Ergebnisse
Starke Organisation und große Begeisterung
Veranstalter Alexander Pittl zog ein durchweg positives Fazit:
„Die Stimmung war überwältigend. Dieses Wochenende war weit mehr als ein Sportevent – es war ein echtes Festival der Emotionen und der Leidenschaft.“
Sein besonderer Dank galt den rund 500 Helfern sowie zahlreichen Vereinen, die mit großem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Ausblick auf 2027
Nach dem erfolgreichen Wochenende richtet sich der Blick bereits nach vorne:
Die zwölfte Ausgabe des adidas Innsbruck Alpine Trailrun Festivals findet vom 5. bis 8. Mai 2027 statt.
