Kurzfristige Änderung beim HOKA UTMB Mont-Blanc: Aufgrund der angekündigten Gewitter über dem Mont-Blanc-Massiv wird der Start des UTMB am Freitagabend um zwei Stunden nach hinten verschoben. Statt wie ursprünglich geplant um 17:45 Uhr fällt der Startschuss auf der Place du Triangle de l’Amitié in Chamonix nun erst um 19:45 Uhr.
Gewittergefahr sorgt für Verschiebung
Grund für die Entscheidung sind die für den Abend prognostizierten Gewitter. Durch den späteren Start sollen die Läufer die ersten hoch gelegenen und exponierten Passagen erst erreichen, wenn das Gewitterrisiko bereits deutlich zurückgegangen ist.
Die Organisatoren betonen, dass man mit der Entscheidung bewusst bis zu den letzten Stunden gewartet habe, da sich Gewitterprognosen im Hochgebirge kurzfristig verändern können. Trotz der damit verbundenen Schwierigkeiten für Athleten, Betreuer und Zuschauer habe die Sicherheit von Läufern und Volunteers oberste Priorität.
Zusätzlich wurde die Strecke angepasst: Die Pyramides Calcaires werden in diesem Jahr nicht passiert.
Zieleinläufe verschieben sich nach hinten
Die zweistündige Startverschiebung hat direkte Auswirkungen auf den weiteren Zeitplan des UTMB. Ursprünglich wurden die ersten Männer am Samstag gegen 13:30 Uhr in Chamonix erwartet, die schnellsten Frauen gegen 15:30 Uhr. Bei vergleichbaren Laufzeiten verschieben sich diese Prognosen nun auf etwa 15:30 Uhr bei den Männern und 17:30 Uhr bei den Frauen.
Allerdings gibt es dabei einen kleinen Unsicherheitsfaktor: Da die Strecke nicht über die Pyramides Calcaires führt, könnte die tatsächliche Laufzeit etwas kürzer ausfallen und die Spitze entsprechend früher Chamonix erreichen.
Auch am anderen Ende des Feldes wirkt sich die Verschiebung aus. Die letzten UTMB-Finisher waren ursprünglich für Sonntag zwischen 16:00 und 18:00 Uhr vorgesehen. Rechnerisch verschiebt sich dieses Fenster nun auf 18:00 bis 20:00 Uhr am Sonntag. Entscheidend sind hier allerdings die vom Veranstalter angepassten Cut-off-Zeiten und die maximal zulässige Rennzeit.
Damit zieht sich das sportliche Geschehen am Sonntag voraussichtlich deutlich länger hin als ursprünglich geplant. Auch für Zuschauer, Begleitpersonen und Support Crews verschieben sich die erwarteten Durchgangs- und Zielzeiten entsprechend nach hinten.
