Innsbruck, 30. April 2026 – Trailrunning auf höchstem Niveau bot der gestrige Auftakt des adidas Innsbruck Alpine Trailrun Festivals, der größten Trailrunning-Veranstaltung Österreichs. Am heutigen zweiten Tag feierte zudem das neue Eliteformat „Trail Hunt“ seine Premiere. Dabei dominierten kenianische Läufer:innen das Geschehen, während die heimischen Athlet:innen vor dem morgigen Verfolgungsrennen in Lauerstellung liegen.
Eliterennen „Trail Hunt“ und Vertical sorgen für Spannung
Der zweite Veranstaltungstag mit insgesamt 8.500 Teilnehmer:innen aus 82 Nationen bot sowohl sportliche Highlights als auch ein vielfältiges Rahmenprogramm. Unter dem Motto „Come to hunt — or be hunted!“ fiel erstmals der Startschuss für das neue Eliterennen im anspruchsvollen Verfolgungsformat.
Der Veranstalter der WMTRC 2023 holte erneut die Weltelite nach Innsbruck, wo über zwei Etappen um insgesamt 30.000 Euro Preisgeld gekämpft wird. Den Auftakt bildete das Vertical Race vom Landestheater zur Seegrube über 7,4 Kilometer und 1.330 Höhenmeter. Morgen folgt das entscheidende Trail Race.
Kenianische Dominanz bei den Männern
Pünktlich um 11:00 Uhr fiel der Startschuss zur Premiere des „Trail Hunt“. Von Beginn an dominierten bei den Männern die kenianischen Läufer. Der amtierende Vizeweltmeister Richard Omaya Atuya sicherte sich in 48:45 Minuten den Sieg.
Knapp dahinter erreichte sein Landsmann Ephantus Mwangi Nueri das Ziel vor dem Italiener Daniel Pattis. Bester Österreicher wurde Manuel Innerhofer, der mit 1:17 Minuten Rückstand auf Rang vier lief:
„Es war mein erstes Rennen der Saison und dafür lief es sehr gut. Nach dem Start hatte ich kurz Seitenstechen, aber das ging schnell vorbei. Für morgen ist noch alles offen.“
Bester Tiroler wurde Josef Bodner auf Platz zehn.
Kenianischer Sieg auch bei den Frauen – Plattner auf Rang fünf
Auch bei den Frauen ging der Sieg nach Kenia: Ruth Mwihaki Gitonga setzte sich in 58:55 Minuten knapp vor der Deutschen Hanna Groeber durch. Dritte wurde Laura Hottenrott.
Beste Österreicherin war Anna Plattner auf Rang fünf mit rund 1:45 Minuten Rückstand:
„Für morgen ist noch alles drin. Ich will unbedingt aufs Podest.“
Alle Ergebnisse
Weitere Bewerbe und Rahmenprogramm
Im Vertical der allgemeinen Klasse siegte Amelie Muss (1:05:15 Stunden), während sich bei den Männern Tobias Ulbrich (53:00 Minuten) durchsetzte.
Neben den sportlichen Bewerben sorgte auch das Rahmenprogramm für Begeisterung: Nach dem Young Talents Race fand am Abend das IATF x EOFT Film Special mit fünf Outdoor-Filmen unter freiem Himmel statt.
Erfolgreicher Auftakt mit K7 Business & Night Trail
Bereits am Vortag startete das Festivalwochenende mit dem K7 Business Trail und dem K7 Night Trail. Die Veranstaltung lockte zahlreiche Besucher:innen auf das Gelände rund um das Landestheater, inklusive stark gewachsener Expo-Area mit 50 Marken.
Beim Business Trail siegte bei den Damen das Team „Mein absolutes Lieblingsteam“, bei den Herren die „Spot Market Sprinters“.
Der anschließende Night Trail über 7,3 Kilometer und 250 Höhenmeter wurde bei den Männern von Florian Wiedemann in 32:03 Minuten gewonnen. Bei den Frauen setzte sich Laurine Freitag durch.
Veranstalter zieht positives Zwischenfazit
Alexander Pittl, CEO des Veranstalters Laufwerkstatt, zeigt sich zufrieden:
„Die Atmosphäre auf den Trails und im Eventgelände ist bereits jetzt beeindruckend. Mit 8.500 Teilnehmer:innen übertrifft das Festival in diesem Jahr alle bisherigen Maßstäbe. Ich freue mich auf die kommenden Tage und viele weitere Trailrunning-Erlebnisse.“
Live-Center und Stream
Alle Ergebnisse sind im Live-Center abrufbar. Das finale Verfolgungsrennen des „Trail Hunt“ wird morgen zwischen 9:15 und 12:30 Uhr im Livestream übertragen.
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